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FABE Kind EFZ / Kindererzieher HF

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Kinderbetreuer
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Biken
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Beruf
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Kinderbetreuer
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Kinderbetreuer
Beruf
Mode
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6 männer über Ihren Beruf

Projekt MAKI

Mehr Männer in die Kinderbetreuung!

MAKI Aktuell

Fachaustauschtreffen "Männer in die Kinderbetreuung"

16. September 2017, in Zürich
Flyer zum Download >

Ausgangslage

Nur 5 Prozent der Betreuenden in Kindertagesstätten und Kinderkrippen sind männlichen Geschlechts. Das ist gleichstellungs- und bildungspolitisch problematisch. Dieser Befund hat männer.ch, den Dachverband Schweizer Männer- und Väterorganisationen, veranlasst ein Projekt zur Förderung von Männern in der Kinderbetreuung zu lancieren. Das Projekt wird vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann und dem Bundesamt für Sozialversicherungen unterstützt.
In einem Vorprojekt wurden vom Projekt MAKI entsprechende Vorarbeiten für ein grösseres Projekt geleistet. Dabei wurden in einer breiten Recherche die national und international vorliegenden vielfältigen Erfahrungen zusammengetragen. Im weiteren wurden an drei Schulhäusern im Raum Zürich soziale Einsätze für Jugendliche angeboten, welche es männlichen Jugendliche ermöglichten, im Bereich Kleinkindbetreuung zu schnuppern und sich erste entsprechende Kompetenzen anzueignen


Aufbauend auf den Erfahrungen des Vorprojekt wurde im September 2015 das Projekt MAKI unter der Projektleitung von Lu Decurtins gestartet.

Kontakt

Lu Decurtins, Projektleiter, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 079 203 06 91

Das Projekt MAKI 2015-2017

Das Projekt MAKI umfasst in der Projektetappe 2015-2017 zwei Handlungsfelder mit je zwei Teilbereichen (Details: siehe unten):

Handlungsfeld 1:

Vernetzung und Strukturentwicklung

  • 1A: Aufbau einer künftigen Trägerschaft
  • 1B: Grundlagen einer zukünftigen Beratungsstelle

Handlungsfeld 2:

Projekte für Einsteiger und Umsteiger

  • 2A: Berufseinstieg fördern - Sozialeinsätze für Jungs
  • 2B: Quereinstieg für Erwachsene

Medienspiegel

«Es ist unfair, wenn man den Kindern die Männer vorenthält» (Landbote - Nov. 2016)
Gleichstellung ja, aber…? (P.S - Sept. 2016)
Männer in die Kitas (Berner Zeitung - Nov. 2016)
Vom Filialleiter zum Kitamitarbeiter (Männer Zeitung - Dez. 2016)

 

Impressum

Das Projekt MaKi ist ein Projekt im Rahmen des nationalen Programms MenCare Schweiz www.mencare.swiss

MenCare Schweiz ist ein Engagement von männer.ch, Dachverband Schweizer Männer- und Väterorganisationen www.maenner.ch

Das Projekt Maki wird vom Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann finanziell unterstützt

buero fuer gleichstellung

 

signatur fischli

Illustrationen:
Andy Fischli (*1973) ist freischaffender Illustrator,
Comiczeichner und Leiter von Comicworkshops.

 

Website Programmierung:
allerhand.ch, Christoph Burkhard, Zürich

button facebookMaki auf Facebook:  


INTERESSIERTE

 

Beschrieb Berufswahl

Mann in Kita: Männerporträts

Liste Netzwerk KITAS

Liste mit engagierten Kitas, die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Männern haben und ihre Arbeit unter dem Gesichtspunkt „Geschlecht“ reflektieren.

Kita

Kontakt / Website

Männer

Gabi Baumann
Kitaleiterin
Kita Wichtelburg
Im Roos
5630 Muri
Telefon 056 675 76 82

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www.wichtelburg.ch

Ja
4

Rahel Gloor
Kita Zwärgehuus
Himmelrainweg 13
4455 Zunzgen
Telefon 061 971 46 52

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www.zwaergehuus.ch

Ja
3 Lernende

Silvia Urech
Stadt Adliswil

Leiterin Kinderbetreuung

Schönauweg 6
8134 Adliswil

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Ja
7 von 25

Judith Holzer
Betriebsleitung
Verein Kita Baden Wettingen
Zürcherstrasse 24    
5400 Baden    
Telefon 056 222 20 48

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www.kitabadenwettingen.ch

2
1 Praktikant

Melanie Daprà
Tagesstättenleiterin
Chinderhort Neumatt
Dornacherstrasse 20
4600 Olten
Telefon 062 212 21 51

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www.chinderhort-neumatt.ch

2 Lernende

Cecile Brancher
Kita Schtärnli
Staatsstrasse 6
3653 Oberhofen
Telefon 033 243 17 86

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(noch) keine Männer

Prisca Lanz-Keller
Kinderkrippe Beo Frauenfeld
Thundorferstrasse
8501 Frauenfeld
Telefon 052 72371 78

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(im Moment) keine Männer

Gaby Fuhrimann
Gemeindeverwaltung Horgen
 Familienergänzende Betreuung
 Fachbereichsleiterin

Zugerstrasse 46

8810 Horgen

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Praktikanten und Lernende

Kindertagesstätten Känguru

Tellistrasse 67
5004 Aarau
062 822 37 39

www.kita-kaenguru.ch

 

Maria Stübi
Telli
062 822 47 14
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bislang keine Männer
Nathalie Zimmermann
Freihof
Tel. 062 822 97 70
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ein Mann in Ausbildung

Sandra Ringger
Stiftung Kindertagesstätten (Kita) Thalwil
Alte Landstrasse 147
8800 Thalwil
Telefon 044 722 90 53

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www.kita-thalwil.ch

10 (8 Kinderbetreuung)
2 Hauswirtschaft) 10%

Dieter Portmann, Betriebsleiter
Kita Weltpost
Weltpoststrasse 5
3015 Bern
Telefon 031 351 53 15

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www.kitamurifeld.ch

2 Ausgebildete
1 Lernender

Nadine Ulrich
Krippenleiterin
KiTa Böndli GmbH
Furtrainstrasse 2
8180 Bülach
Telefon 044 860 22 26

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www.boendli.ch

1 Praktikant

Sabina Krauer, KiTaleitung
KiTa Wunderfitz
Seestrasse 296
8810 Horgen
Telefon 043 244 08 32

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www.kitawunderfitz.ch

1 Praktikant

Brigitte Strahm
Bereichsleiterin
familienergänzende Kinderbetreuung
Fischerweg 3
3012 Bern
Direkt: 031 302 61 13
Zentrale: 031 305 22 55

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.sgfbern.ch
Mehrere Männer in den Kitas

 

Liste Botschafter

Die Botschafter sind männliche Ansprechpersonen aus der Praxis für interessierte Jungs.
Sie können über MaKi auch für Veranstaltungen gebucht werden.
Allenfalls sind auch Praktika in der Institution möglich.

Name
Adresse

Möglichkeit für Praktikum

 

Tobias Kuhnert, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 052 232 62 85 (nur Do+Fr)

Schulergänzende Betreuung Schönengrund, Winterthur

 

Tobias Versteeg Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel.: 079 580 70 93

 

 tobias versteeg2 ergebnis

Markus Marti
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
KitaTel.: 044 361 92 44

Kita Riedtli Zürich

 

Micha Blaser
Mühlebrücke 6
2502 Biel/Bienne
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Kita am Bubenberg Biel

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Reto Brunner
Kita:Tel.: 032 326 28 31

Kita am Bubenberg Biel

 reto brunner2 ergebnis

Claudio Angellotti
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KitaTel.: 043 299 32 00

Kinderhaus Schwamendingen
Ansprechperson Angela Slezak
Soziale Einrichtungen und Betriebe

 

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Tobi Roth
In Ausbildung HF
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Tel Priv. : 079 380 09 44

Kita Artergut Zürich
Stadt Zürich
Soziale Einrichtungen und Betriebe

 tobi roth2 ergebnis
Benjamin Franklyn
instagram: benjaminfranklyn170415
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Kita Bubenberg Biel benji2 ergebnis

Pascal Saner
Gotthardstrasse 55 &
Alfred Escher Strasse 17
CH-8002 Zürich
Tel. +41 44 201'67'18
www.bambis.ch
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Kita Bambis, Zürich  

Christian Bergflödt
Lernender Fachperson Betreuung
Tel. +44 412 89 89

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kinderhaus Entlisberg

Stadt Zürich

Soziale Einrichtungen und Betriebe

 

 

Einsteiger

Kinderbetreuer ist auch ein Männerberuf

Dabei geht es auch nicht "nur" um Betreuung. Professionelle Fachpersonen Betreuung begleiten Kinder bei wichtigen Entwicklungsschritten und ermöglichen eine die frühkindliche Bildung. Integration von verschiedenen Kulturen und Elternarbeit sind weitere anspruchsvolle Bereiche, die eine starke Persönlichkeit, Fachwissen und soziale Kompetenzen erfordern.
Die Profis in der Betreuung prägen wichtige Phasen eines Kinderlebens als Vorbilder mit.  Darum braucht es beide Geschlechter.
Kinder sind genauso unterschiedlich wie die Fachpersonen Betreuung. Es braucht ganz verschiedene Männer mit vielfältigen Interessen und Hobbies, die sich für die Kinder engagieren.

Der Beruf eröffnet auch in Zukunft Perspektiven, denn die Nachfrage nach professioneller Kinderbetreuung wird nicht nachlassen.
In der professionellen Kinderbetreuung lässt sich gut Teilzeit arbeiten. Dies kommt Familienformen mit egalitärer Rollenteilung entgegen. Du kannst als Vater also auch präsent sein im Familienalltag.

Und: Die Ausbildung zur Fachperson Betreuung Kind EFZ ist dazu eine fundierte Ausbildung. Und nach der Lehre stehen viele Türen offen: So ermöglicht das Studium an einer Höheren Fachschule eine vertiefte Auseinandersetzung mit der pädagogischen Arbeit und Führungsaufgaben. Ein Kindererzieher HF hat Aufstiegsmöglichkeiten und viele neue Perspektiven.

Weitere Infos:
kibesuisse

Regionale Berufsinformationszentren

Quereinsteiger

Beruflicher Quereinstieg in die Betreuungsarbeit

Immer wieder finden sich  Männer, die nach Erfahrungen mit Betreuungsaufgaben in ihrer beruflichen oder familiären Laufbahn den Wunsch hegen, auch beruflich noch in die Betreuung - z.B. in die Kinderbetreuung - umzusteigen. Zwar sieht das Schweizerische Bildungssystem verschiedene Möglichkeiten vor, wie das Nachholen einer anerkannten Ausbildung in diesem Feld gestaltet werden könnte. Da sind neben verschiedenen Formen einer verkürzten Ausbildung auch Nachweisverfahren vorgesehen. Leider erweist sich jedoch bei der Realisierung des Umstiegs vor allem  die Finanzfrage als grosser Stolperstein: in der Schweiz sind weder Stipendien noch Spezialfonds für entsprechende Vorhaben vorhanden. Auch sind die üblichen Löhne bei Praktika und während der Ausbildungszeit in diesem Feld so, dass z.B. Männer mit finanziellen Verpflichtungen für eine Familie hier kaum einsteigen können.
Trotzdem: sorgfältiges Sich-Informieren lohnt sich. Und wo eine starker Wille ist, das gesteckte Ziel zu erreichen, können mit entsprechender Unterstützung möglicherweise auch Wege gefunden werden..

Nähere Informationen:
http://www.mencare.swiss/de/care-profis/quereinsteiger/betreuungsarbeit

Projekt Soziale Einsätze an Schulen

Angebot "Soziale Einsätze für Jungs":

Situation: Wenn Jungen und junge Männer den Wunsch haben, einen geschlechtsuntypischen Beruf zu wählen, müssen sie diesen Berufswunsch gegen verschiedene Vorurteile verteidigen. Oft führt dies dazu, dass die Wahl auf einen geschlechtstypischen Beruf fällt. Dieser Mechanismus spielt ganz besonders im Bereich der institutionellen Kleinkinderbetreuung.
Idee: Ergänzend zum Zukunftstag sollen konkrete Einsatzmöglichkeiten angeboten
werden, welche männliche Jugendliche zielgruppengerecht ansprechen und es ihnen
ermöglichen, im Bereich Kleinkindbetreuung zu schnuppern und sich erste entsprechende Kompetenzen anzueignen. Dabei sollen Anreize spezifisch für Jungs geschaffen werden, ohne dabei Mädchen zu benachteiligen.

Angebot: Ergänzend zum Zukunftstag werden von interessierten Schulen in Zusammenarbeit mit dem Projekt MaKi konkrete Einsatzmöglichkeiten in der Kinderbetreuung gezielt für Jungs und vor der eigentlichen Berufswahl angeboten. die es ihnen ermöglichen, im Bereich Kleinkindbetreuung zu schnuppern und sich erste entsprechende Kompetenzen anzueignen.

Dokumentation: Eine umfassende Dokumentation erleichtert die Organisation des Angebots

Botschafter: Die Botschafter des Projekts können für Einsätze angefragt werden.

soziale einsaetze fuer jungs

Zukunftstag

Nationaler Zukunftstag - Als Profibetreuer im Einsatz

zukunftstag

 

Jeweils am zweiten Donnerstag im November, am Nationalen Zukunftstag, erhalten Mädchen und Knaben unter dem Motto "Seitenwechsel" Einblicke in den Arbeitsalltag. Bist du in der 5.-7. Klasse? Dann entdecke die breite Palette an Berufen! Du bist eingeladen, eine Bezugsperson zur Arbeit zu begleiten oder an einem der zahlreichen Spezialprojekte teilzunehmen.
Das Spezialprojekt "Ein Tag als Profibetreuer" fasziniert Buben stets aufs Neue. Praxisnah erkunden die Schüler dabei den Beruf des Fachmanns Betreuung, spielen mit Kleinkindern, helfen diesen beim Essen und bereiten sie auf ein Mittagsschläfchen vor. Tauche in diese freudvolle Arbeit ein und teste dein Geschickt!

zukunftstag2

Anmeldungen sind ab dem 30. August, 19 Uhr, möglich.

 

 

Ausbildung

Grundausbildung und Vertiefung an Höherer Fachschule

Fachmann Betreuung EFZ

Dreijährige berufliche Grundbildung

Mehr

Fachmänner Betreuung Kind EFZ begleiten, unterstützen und fördern Kinder in ihrem Alltag in familien- und schulergänzenden Institutionen (Kindertagesstätten, Horte) oder in stationären Institutionen (Kinder-/Jugendheime). Die Ausbildung zur Fachperson Betreuung Kind EFZ ist eine dreijährige berufliche Grundbildung, die in den drei Lernorten Lehrbetrieb, Berufsfachschule und Überbetriebliche Kurse (ÜK) stattfindet. Die dreijährige berufliche Grundbildung wird direkt im Anschluss an die obligatorische Schulzeit absolviert und ist in der Bildungssystematik auf Sekundarstufe II angesiedelt. Erwachsene mit Berufserfahrung in der Betreuung können die Ausbildung Fachperson Betreuung Kind EFZ in zwei Jahren absolvieren.

Kindererzieher HF

Höhere Fachschule: Auf dem EFZ aufbauende Vertiefung

Mehr

Höhere Fachschule: Mit dem Studium HF Kindererziehung, das auf dem EFZ aufbaut, können die beruflichen Kompetenzen in Bezug auf die pädagogische Arbeit, auf die Teamarbeit und auf Führungsaufgaben vertieft werden. In der Deutschschweiz gibt es die folgenden vier Anbieter: BFF in Bern/ Agogis in Winterthur/ bfs in Basel/ Curaviva hfk in Zug

 

 

 

Weitere nützliche Informationen unter berufsberatung.ch

 

KITAFACHPERSONEN

 

Zum Beispiel: Kita Bubenberg

in Balance?
Kita Bubenberg Stadt Biel

Wieviele Männer/Frauen (Lernende und Ausgebildete) habt ihr in der Kita?
Ausgebildete: Männer:4 (400%)    Frauen: 12 (980%)
Lernende/PraktikantInnen: Männer: 8    Frauen: 6

Ist das ein ausgeglichenes Verhältnis? Habt ihr eine Geschlechterbalance erreicht? Ab welchem Verhältnis würden Sie von einer Geschlechterbalance sprechen?
Grundsätzlich wäre es ausgeglichen, wenn auf allen 6 Gruppen je ein Mann und eine Frau sich die Arbeit teilen würden. Mit einem Verhältnis von 1:2.45 ist jedoch schon viel erreicht.

Wie kam es dazu? Gezielt oder war es eher Zufall?
Ziel war und ist ein Verhältnis von 50:50.
Es kann nur gezielt eine Veränderung erfolgen. Sie ist auch so nicht ganz einfach zu bewerkstelligen.

Wie habt ihr den Prozess eingeleitet, gestaltet?
Männer haben, bei gleicher Qualifikation (was auch immer das heisst…) klar definierten Vorrang.
Bei den Lernenden sind von den 10 Lehrstellen und 4 Praktikumsstellen jeweils die Hälfte für Männer/Frauen reserviert. Das derzeitige Ungleichgewicht sogar zugunsten der Männer kam dadurch zustande, dass eine Praktikantin vorzeitig gekündigt hat und sich als Ersatz der jetzt beschäftigte junge Mann aufgedrängt hat.

Ist es anders bei Euch als in einer Kita mit ausschliesslich Frauen oder einzelnen Männern? Was? Kultur, Struktur, Tagesgestaltung, Mahlzeiten, Ordnung, pädagogisches Handeln?
Die Mischung scheint ein lockereres und entspannteres Arbeitsklima mit sich zu bringen. Was die pädagogische Arbeit angeht, ziehen wir grundsätzlich alle am gleichen Strang. Es gibt ordentliche Männer und Frauen genauso, wie es auch deren gibt, die unordentlich sind. Das hat bei uns keine geschlechtsspezifischen Ursachen.

Was sind Herausforderungen beim Prozess hin zu einer geschlechterbalancierten Kita?
Insbesondere sind Widerstände beim Stammpersonal zu überwinden, im Moment, wo der Prozess eingeleitet wird. Das hat in erster Linie mit Ängsten zu tun, die sich dann, sobald einige Männer mitarbeiten, bei den meisten positiv verändern.
Auch bei Eltern gibt es anfänglich teilweise Bedenken. Rasch wird die Geschlechterbalance aber dann zum Markenzeichen und Marketingvorteil.

Was ist der konkrete Gewinn?
Wir können unterschiedliche Frauen- und Männerbilder vermitteln und damit sind wir der Gesellschaft näher.

Macht ihr etwas speziell für eure Männer?
Zur Zeit arbeiten wir monatlich in Männer- und Frauengruppen, um uns der Rolle in der geschlechtergemischten Kita bewusster zu werden und Probleme zu besprechen, aber auch, um uns die Geschlechterrollen insgesamt besser integrieren zu können.

4. April 2017 / ch.erni

Zum Beispiel: Kita Bambis

in Balance?
Kita Bambis Chinderland

kita bambisWieviele Männer/Frauen (Lernende und Ausgebildete) habt ihr in der Kita?
4 Ausgebildete und 2 Praktikanten 5/3/2

Ist das ein ausgeglichenes Verhältnis? Habt ihr eine Geschlechterbalance erreicht? Ab welchem Verhältnis würden Sie von einer Geschlechterbalance sprechen?
Da es für uns eine Selbstverständlichkeit ist, stelle ich mir die Frage gar nicht mehr. Im Moment finde ich, dass wir fast etwas viele diplomierte Männer haben. Für einige Mitarbeiterinnen ist das ungewohnt und erfordert Umdenken.

Wie kam es dazu? Gezielt oder war es eher Zufall?
Durch die positive Einstellung kam alles wie von alleine.

Wie habt ihr den Prozess eingeleitet, gestaltet?
Eigentlich haben wir bis jetzt vor allem auf die Qualität der Bewerbungen geachtet.  Es kam dann auch gut und ergab dann eine wie ich meine "gesunde Balance". Durch die Gleichbehandlung der Männer kommt es zu einem ausgeglichenen Verhältnis.

Ist es anders bei Euch als in einer Kita mit ausschliesslich Frauen oder einzelnen Männern? Was? Kultur, Struktur, Tagesgestaltung, Mahlzeiten, Ordnung, pädagogisches Handeln?
Ich finde das eine unsinnige Frage. Wir haben unsere eigene Identität als Kita Bambis - unabhängig vom Geschlecht der Mitarbeitenden.

Was sind Herausforderungen beim Prozess hin zu einer geschlechterbalancierten Kita?
Unsere Kundinnen und Kunden haben eigentlich nie Probleme mit dem hohen Männeranteil. Viele Eltern reagieren im Gegenteil ausgesprochen positiv. Eine Zeit lang wurden Übergriffe publik, da war es herausfordernd, das ernst zu nehmen und trotzdem nicht in eine Rechtfertigungshaltung zu kommen.

Was ist der konkrete Gewinn?
(Denkt nach) Eigentlich kann ich gar nicht mehr viel Zusätzliches sagen ausser, dass es wichtig ist, dass das Verhältnis ausgeglichen ist. Die Körperkraft zum Beispiel beim Kinderwagen schleppen... ;-)
Ja, auch dass die Kinder sehen, dass die Männer auch Haushaltsarbeiten machen und pflegerische Tätigkeiten ausüben.
Vielleicht werden Sachen auch direkter angesprochen.

Macht ihr etwas speziell für eure Männer?
Nein, ich mache eigentlich nichts anders für die Männer - vielleicht ausser, dass wir nach Feierabend unter Männern vielleicht mal ein Bier trinken - aber natürlich könnten die Frauen auch mitkommen.

Zum Beispiel: Stadt Zürich

In Balance?
Soziale Einrichtungen und Betriebe Stadt Zürich

fabe kinderbetreuung claudio angelottiWieviele Männer/Frauen (Lernende und Ausgebildete) habt ihr in den städtischen Kitas?
Aktuell arbeiten in unseren 12 Kitas momentan knapp 8% Männer mit Berufsabschluss im pädagogischen Bereich (Tendenz leicht steigend). Bezogen auf die Gesamtstellenwerte für den pädagogischen Bereich besetzen die Männer jedoch leicht über 10% der Stellenwerte. Grund dafür ist, dass Männer oft mit hohen Anstellungspensen arbeiten.
Bei unseren Ausbildungsplätzen für FaBe und HF macht der Männeranteil etwas mehr als 20% aus.

Wann ist eine Geschlechterbalance erreicht?
Versteht man unter ausgeglichen 50/50 ist die Geschlechterbalance nicht erreicht.
Berücksichtigt man aber die Tatsache, dass nach wie vor eher wenige Männer in diesem Beruf einsteigen (der 2. häufigst gewählte Beruf im Kanton Zürich), kann sich unser Verhältnis sehen lassen.
Wir haben uns einen Männeranteil von mindestens 20% zum Ziel gesetzt. Dieses Ziel haben wir in einigen Kitas bereits erreicht in anderen wird noch daran gearbeitet.

Was strebt ihr für ein Geschlechterverhältnis an?
Alters- und geschlechterdurchmischte Teams sind u.a. ein strategisches Ziel des Geschäftsbereichs Kinderbetreuung. 2016 haben wir uns zum Ziel gesetzt bis im Jahr 2018 einen 20% Anteil an männlichem pädagogischen Personal zu erreichen.  Diesen Wert haben wir als realistisch angesehen als wir uns mit dem Thema Heterogenität und Vielfallt beim Personal auseinander gesetzt haben.

Wie habt ihr den Prozess eingeleitet, gestaltet?
Das Ziel wurde auf Geschäftsbereichsebene strategisch verankert und kommuniziert. Eine Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus unterschiedlichen Hierarchiestufen setzte sich gezielt mit dem Thema Vielfalt beim pädagogischen Fachpersonal auseinander  und erarbeitete Umsetzungsvorschläge. Anhand dieser wurden zusammen mit Kitaleitungen konkrete Umsetzungsmassnahmen ausgearbeitet.

Unter anderem wurde vermehrt darauf geachtet, dass bei der Rekrutierung von Lernenden, männliche Bewerber, zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden (sofern sie die formellen Grundanforderungen erfüllten). Bei der Ausschreibung von offenen Stellen achteten wir vermehrt darauf auch potenzielle männliche Bewerber anzusprechen.

Den Kitaleiterinnen kam aber zu Beginn auch die Aufgabe zuteil, mit vereinzelt skeptischen weiblichen Mitarbeiterinnen ihre Haltung und die vermutlich persönlichen Gründe dieser Skepsis zu Reflektieren.

Aktuell sind wir daran unsere Öffentlichkeitsarbeit und unseren Rekrutierungsprozess "männerfreundlicher/-ansprechender" zu gestalten. Hier bekommen wir wertvolle Rückmeldungen und Tipps von unseren bestehenden männlichen Mitarbeitern und holen diese auch bewusst ein.

Was ist anders mit Männern?
Es lässt sich kaum wegdiskutieren (muss es auch nicht), dass Männer und Frauen teilweise verschieden funktionieren obwohl sich die pädagogische Grundhaltung mit der wir Arbeiten dieselbe ist und auch von beiden Geschlechtern im Alltag gelebt und Umgesetzt wird.
So können Männer zum Beispiel andere Vorstellungen und Prioritäten betreffend dekorativer Raumgestaltung haben und würden bestimmte vorgefundene Bildungsbereiche mehr ausbauen als andere.
Oft haben Männer auch weniger Mühe wenn es bei den Kindern (meist sind es Jungen) etwas wilder, konkurrenzhafter zu und her geht und bringen sich anders in solche Situationen ein.
Diesbezüglich ist es wichtig, dass diese Unterschiede im pädagogischen Alltag von beiden Geschlechtern anerkannt und als Chance gesehen werden und in den Teams regelmässig darüber gesprochen wird.

Was sind die Herausforderungen für Institutionen auf dem Weg zur Balance?
Das Bewusstsein für vorhandene Vorurteile und Geschlechterzuschreibungen muss geschärft werden. Die Haltung, dass Männer und Frauen, alt und jung, etc. alle Kitaarbeiten machen, muss von den Kitaleitungen gegenüber dem Team und auch gegenüber den Eltern klar vertreten werden.
Ein weiteres Thema ist der "Quotenmann". Bei "nur" einem Mann in der Kita besteht die Gefahr, dass zu viele Erwartungen von Leitung, Team, Eltern etc. an diesen Projiziert werden die er gar nicht erfüllen kann (und auch nicht muss). Denn auch Männer sind verschieden.  Ebenfalls besteht die Gefahr, dass man diesen einen Mann auf's "Podest" stellt und er sich dann erst recht als Exot in seinem Beruf vorkommt.
Von unseren Männern haben wir zudem Erfahren, dass sie teilweise Rollenklischees "bedienen" müssen, die sie garn nicht unbedingt bedienen wollen (z.B. beim Ausflug immer den Rucksack tragen). Andererseits fühlen sie sich auch geschmeichelt, wenn man sie bei technischen belangen zu Hilfe holt (Reparaturen, Möbel Aufbau).
In Kitas welche bereits einen beachtlichen Anteil an männlichen Mitarbeitenden beschäftigen nimmt diese Tendenz stark ab. Diese Kitas haben zudem den Vorteil, dass dadurch weitere "Männer" angezogen werden.

Was ist der konkrete Gewinn?
In Kitas mit mehreren Männern, spürt man, dass die bisher weiblich dominierte Kitakultur um neue, von den Männern eingebrachte Aspekte erweitert wird. Mann und Frau können im fachlichen Austausch zudem auch profitieren von ihren unterschiedlichen sozialisationsbedingten Erfahrungen, welche sie auch auf Grund ihres Geschlechtes gemacht haben. Dies kommt nicht nur dem Team sondern vor allem auch den Kindern zu Gute.
Unsere Männer teilten uns zudem mit, dass insbesondere auch Väter deren Anwesenheit schätzen, da es diesen manchmal leichter fällt von "Mann" zu "Mann" über die Herausforderungen mit ihren Kindern zu reden.

Macht ihr etwas speziell für eure Männer?
Da wir uns immer noch auf dem Weg zu unserem Ziel (min. 20% Männeranteil beim pädagogischen Personal) holen wir zurzeit z.B. über Workshops oder direkte Anfragen ihre Rückmeldungen und Tipps ab. Dies betrifft momentan vor allem die männlichen Lernenden.
Das momentan noch gesellschaftlich verankerte Bild von Männern in der Kita als "Spezialfälle" möchten wir nicht auch noch auf Institutioneller Ebene zementieren. Darum werden wir keine speziellen Gefässe für unsere männlichen Mitarbeiter schaffen. Sondern je nach Thema das Wissen und die Erfahrung aller Mitarbeitenden nutzen, unabhängig ihres Geschlechtes oder Alters.

Beratung

MaKi bietet Beratung, Vernetzung und Weiterbildung für männliche Kinderbetreuer und solche, die sich für den Beruf interessieren.
Zum unverbindlichen Austausch, um eine Fremdmeinung zu hören, kannst du dich an einen Botschafter wenden oder direkt an MaKi:

044 400 400 5
Lu Decurtins, Projektleiter MaKi
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kibesuisse berät Institutionen im Rahmen der Förderung von Männern in Kitas.
www.kibesuisse.ch

Limita schult Leitungen, Teams, Fachpersonen und MultiplikatorInnen zur Prävention sexueller Ausbeutung (z.B. zum Umgang mit Nähe und Distanz, Risikosituationen oder Verdachtsmomenten im Alltag) und begleitet KITAS in der Erarbeitung ihrer Schutzkonzepte.
www.limita-zh.ch

Weitere links:

Inklusion von Männern gemeinsam gestalten
Praxistipps für die Kita
www.gender-kita.ch

Berufsverband:
www.savoirsocial.ch

 



Kontakt

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